DJing

Privat-Party mit 40.000

Ruhr in LoveRuhr-in-Love

 

Der OlgaPark in Oberhausen  wird am 25. Juni zur Festivallandschaft: Über 300 DJs und LiveActs auf 35 Bühnen.

 

Über 40.000 Menschen werden am 25. Juni im OlgaPark Oberhausen erwartet. Sie feiern bei Ruhr-in-Love, dem „Familienfest der elektronischen Musikszene“ mit über 300 DJs auf 35 Floors. Und das bereits im neunten Jahr. Die Geschichte von Ruhr-in-Love ist ein großer Erfolg in der Festival-Landschaft. Nicht trotz, sondern wegen eines einzigartigen Konzepts: 

Keine haushohen Bühnenaufbauten, keine Technikexzesse und ganz wenige Star-DJs.
Stattdessen werden die Floors von den unterschiedlichsten Aktiven der Szene gebaut. Die Musik kommt vielfach von Newcomern und Residents. Ruhr-in-Love ist eine Herzensangelegenheit für alle Beteiligten.
Als „Bolzplatz der elektronischen Musikszene“ beschreibt Rebecca Stuffer von der Agentur I-Motion das Festival. Der Veranstalter koordiniert zwar Ruhr-in-Love, kontrolliert es aber nicht. Die Floors werden von über 70 Partnern völlig autark gestaltet. „Alle sind mit Leidenschaft, Idealismus und Herzblut dabei, stellen ein LineUp auf die Beine und trommeln ihre Community zum Familienausflug zusammen.“

Über 300 DJs und LiveActs zählt das LineUp. Alle zieren das offizielle Ruhr-in-Love-Plakat. Große Namen gibt es wenige, dafürRuhr in Love 2011 spannende Newcomer und Residents aus den Clubs, die auf dem einstigen Zechengelände für eine riesige Stil-Vielfalt sorgen. „Hier kann man sich beim DJ auch direkt mal einen Track wünschen und auf der Bühne mitfeiern. Auf welchem Festival gibt es sowas schon“, freut sich Rebecca Stuffer.

Die Idee, an einem Samstagnachmittag (Beginn ist bereits um 12.00 Uhr) ein Familienfest der elektronischen Musikszene im Ruhrgebiet zu feiern, hat längst überregionale Kreise gezogen.Nicht nur aus Deutschland bewerben sich DJs, Labels, Veranstalter, Clubbetreiber, Magazine oder Internetportale um dabei zu sein. Inzwischen sind auch „Szene-Macher“ aus den Nachbarländern Österreich, Niederlande, Belgien und Luxemburg in Oberhausen dabei.

Wer auf dem 20 Hektar großen OlgaPark auf musikalische Entdeckungsreise geht, der macht auch eine Tour durch die Clubkultur der Republik. Die „HouseKeeper” aus Hamminkeln (seit der ersten Ruhr-in-Love dabei) gleich neben den
Ruhr-in-Love-Debütanten von „contact booking & Session Music“ aus Heidelberg und Frankfurt. Auf dem Floor von „Basslover meets Tunnel Club”  fusionieren Hamburg und Berlin. Ein paar Meter weiter auf dem „Bolzplatz“ versprechen „Acid Wars & Acid Tracks“ aus Gelsenkirchen: „Härte ist nicht gleich Geschwindigkeit“. 

„Alle sind mit Leidenschaft und Idealismus dabei. Nicht alles ist super professionell, dafür echt und authentisch mit der Atmosphäre einer Privat-Party“, findet Rebecca Stuffer. Gerade deswegen feiern bei Ruhr-in-Love 40.000 Menschen und damit bei einem der besucherstärksten Musik-Festivals überhaupt.

Einige sogenannte „Headliner“ lassen es sich nicht nehmen beim „elektronischen Familienfest“ dabei zu sein, und so werden die Turntablerocker (Berlin), Felix Kröcher (Frankfurt), Marco V (Amsterdam), Cyberpunkers (Mailand), Einmusik (Hamburg), Tube & Berger (Solingen) und Woody van Eyden (Bochum) mitfeiern und auf dem „Mixery-Square“ ein Set zum Besten zu geben.

Wenn der Partytag im OlgaPark um 22 Uhr zu Ende geht, dann ist der Familienausflug noch lange nicht vorbei. Inzwischen gibt es im Radius von 250 Kilometern über 20 Ruhr-in-Love AfterParties, bei denen die ganze Nacht weitergefeiert wird.
Infos unter: www.ruhr-in-love.de