Regionaltreffen am 13.04.2011 in Neumünster

Das Treffen begann um 19:00 Uhr und fand in der Kantine 6ix 4our 5ive in Neumünster statt. Zum Anfang haben die ca. 20 anwesenden Discjockeys eine Stärkung zu sich genommen, denn mit leeren Magen lässt sich nicht gut über wichtige Dinge diskutieren.

Das erste Thema war natürlich die Prolight & Sound Messe, auf der sich einige der anwesenden DJs vor Ort informiert haben. Diese fand in dem Zeitraum vom 6. bis 9. April 2011 in Frankfurt statt. Bei der Messe geht es um verschiedene Darbietungen in den Themenbereichen Audio, Licht und Medientechnik. Beim Audiobereich gab es diverse neue Bestallungstechniken und selbstverständlich neue DJ-Konsolen, unter anderem den Denon MC6000. In der Beleuchtungstechnik geht der Trend zu energieeffizienten Systemen, „go green" ist das Stichwort. Aber natürlich sind die LED-Scheinwerfer auch sehr stark im Gespräch, denn die Leistungssteigerung und der niedrige Energieverbrauch sind nicht zu verkennen. Bei der Medientechnik profitiert zudem die Videotechnik weiterhin vom unangebrochenen Interesse an 3D-Technologien.

Nachdem die Einblicke der Messe besprochen wurden, ging man intensiver auf die neue DJ-Konsole von Denon , die Denon DN MC6000, ein. Diese Konsole umfasst satte 5 kg und weist ein stabiles Stahlblech und eine gute Verarbeitung vor. Im Paket sind alle benötigten Kabel sowie einer CD mit den nötigen Treibern vorhanden. Man muss dazu sagen, dass die MC 6000 ein Mixer und ein MIDI Controller ist, d.h. man kann Funktionen, die fehlen, dazu programmieren oder andere wiederum löschen. Im Mai wird DJ Wolfgang Breuer dieses Gerät dann auch noch vorstellen.

Ein weiteres großes Thema war die DJ-Software Ultramixer 3, welche für Windows, Mac OS X und Linux verwendbar ist. Die Software für DJs kombiniert die Einfachheit eines simplen Players mit den mächtigen Möglichkeiten einer hochgradig spezialisierten DJ-Software. Die neue Version präsentiert sich in einem frischen, modernisierten Look und mit vielen neuen Funktionen. Um sich selbst davon ein Bild machen zu können und eventuelle Fragen zu klären, wird bei einer der nächsten Treffen ein Vertreter des Softwareherstellers anwesend sein.

Dieses Mal ging es aber nicht nur um die neusten Trends in der Branche, sondern auch mal um die Gesundheit der Discjockeys. Dafür kam der Hörakustikmeister Michael Eggers aus Bordesholm, welcher die DJs über eventuelle Langzeitschäden des Ohrs bzw. des Hören informierte. Um das einmal praktisch zu demonstrieren hatte er ein Testgerät mit, wo jeder einmal selbst feststellen konnte, wie gut sein Gehör noch funktioniert, denn gerade bei DJs, die unter ständiger Lärmbelastung stehen, kann es schnell zu einem Schaden kommen. Zudem hielt Herr Eggers noch einen Vortrag über die allgemeinen Funktionen und möglichen Schäden des Ohres und welche Maßnahmen man bei einem Schaden treffen kann. Erstmal sollte man dafür eine Höranalyse vornehmen, um zu testen, welche Teile des Ohrs genau beschädigt sind und welche Geräte dafür erforderlich sind, um dieses wieder zu beheben. Um aber nicht erst Schäden in seinem Ohr zu provozieren, kann man dagegen vorbeugen und sich einen Gehörschutz anfertigen lassen. Bei diesem gibt es die Unterscheidung zwischen einem Kapselhörschutz und einem Gehörschutzstöpsel. Weitere Informationen unter www.eggers-hoerakustik.de

Stefan Möller

(Dieser Bericht spiegelt nicht zwangsweise die Meinung des Verbands wider; für deren Inhalt ist allein der namentlich erwähnte Autor verantwortlich!)